Von der Idee bis zur Gestaltung - mit IPM werden Kinder kreativ

Spannende Projekte werden auch heuer wieder am Campus Wels der FH OÖ realisiert.
Bildquelle: FH Cmapus Wels - IPM

19.01.2018

Im Projekt arten:reich wird versucht, Kinder und Jugendliche auf unkonventionelle Weise für Technik insbesondere aber für den Innovationsprozess von der Idee zum Produkt zu begeistern.

Das Projekt ist so konzipiert, dass Kinder in einem strukturierten Design-, Innovations- und Herstellungsprozess den Weg von einer Idee bis zum fertigen Produkt erleben. Mit modernen Methoden und unter Einbindung von Künstlern und eines virtuellen Raums werden altersgerechte Workshops entwickelt und durchgeführt. Die Workshops zielen darauf ab, Kreativität und Design sowie die Neugier auf Forschung, Technologie und Innovation zu fördern.

Ausgewählte Projekte werden in Zusammenarbeit mit beteiligten Firmen der Region in die Realität umgesetzt werden. Eine Besonderheit liegt dabei darin, dass bildende Künstler im Projekt eingebunden sind und aus einer offenen künstlerischen Herangehensweise in diesen Designprozess eingreifen. Mit modernen Methodiken des Design Thinkings und unter Einbindung eines virtuellen Raums wird in Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Schulen eine Workshop-Reihe entwickelt und durchführt. Das Ziel der Ausarbeitungen ist es, mit Hilfe eines virtuellen Raums eine reale Gestaltung der Neustadt Unterführung zu kreieren und einen Prozess zu entwickeln, der es auch in anderen Städten ermöglicht, die Kreativität der Schüler für die Verschönerung der Stadt zu nutzen und gleichzeitig Schülern das Zusammenspiel verschiedener Disziplinen in Innovationsprozessen näher zu bringen.

Mittlerweile haben schon drei Ideenworkshops an der Fakultät Wels unter Leitung von FH-Prof. Dr. Christiane Rau und FH-Prof. Dr. Markus Kretschmer stattgefunden. Hierbei wurden Themen für die Gestaltung der Unterführung generiert und mit zwei Gruppen erste 2D- bzw. 3D-Gestaltungsoptionen für die Wände sowie Skulpturen erarbeitet. Weitere Workshops mit anderen Schülergruppen werden folgen. Ein Team um FH-Prof. Dr. Jürgen Hagler von der Fakultät Hagenberg wird dann ausgewählte Ergebnisse im virtuellen Raum darstellen und den Kindern und Jugendlichen so die Möglichkeiten der Digitalisierung im Innovationsprozess näher bringen. FH-Prof. Dr. Gernot Zitzenbacher und sein Team vom Bereich Metall- und Kunststofftechnik der Fakultät Wels sowie viele Firmen der Region unterstützt die Produktion der Kunstwerke und erläutert, welche verfügbaren Technologien hierfür eingesetzt werden können. Dabei geben Forschende und Unternehmen direkten Einblick in ihre Tätigkeiten. 

Das Fazit der ersten, umgesetzten Projekte verlief positiv. Die Kinder waren sehr begeistert und voller Elan bei der Sache. Betreuer, Vortragende und vor Allem die Kinder und Jugendlichen hatten sehr großen Spaß und konnten bei der Ideenentwicklung der Projekte direkt mitwirken.